So kann man Klimawandel-Skeptiker überzeugen.

Der psychologisch fundierte Argumentationsleitfaden (9 Seiten) von John Cook und Stephan Lewandowsky gibt hilfreiche Tipps und Empfehlungen, wie man Menschen argumentativ begegnen kann, die noch immer hartnäckig den Klimawandel und dessen menschliche Verursachung leugnen. Der Leitfaden ist auf deutsch, englisch, französisch und weiteren Sprachen frei downloadbar.

 

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Stufenmodell der Nachhaltigkeitskommunikation

Was wir wann brauchen, um nachhaltig zu handeln und wie wir Nachhaltigkeitskommunikation an verschiedenen Phasen der Veränderung ausrichten können:

Umweltpsychologisches Stufenmodell der NachhaltigkeitskommunikationEs kann natürlich vorwärts und rückwärts Sprünge geben und das Wichtigste ist das neue Verhalten. In der Psychologie wird kontrovers diskutiert, ob unsere Einstellung unserem Verhalten vorausgeht oder ob es genau umgekehrt ist: ich handle (nachhaltig) und dadurch verändert sich auch meine Einstellung. Das Modell zeigt eine mögliche Reihenfolge von Phasen, andere sind denkbar und ich freue mich über Anregungen, welche Phase vielleicht noch fehlt.

Ein wichtiges Ergebnis umweltpsychologischer Forschung ist, dass wir dann besonders offen für Veränderung sind, wenn wir uns ohnehin gerade in einer Umbruchsituation befinden, z.B. Umzug, Studienbeginn, Familiengründung, Ruhestand, Jobwechsel und Ähnliches. Deshalb ist beispielsweise ein kostenloses ÖPNV-Monatsticket für neu Zugezogene eine super Sache! 100% Nachhaltigkeit ist recht utopisch und, man kann in verschiedenen Lebensbereichen (z.B. Mobilität, Ernährung, Energie, Müll, Kleidung) an unterschiedlichen Punkten stehen. Was in dem obigen Modell noch fehlt, sind die Ressourcen. Verzicht ist gratis, aber manchmal erfordert nachhaltiges Handeln auch Geld und Zeit.

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ökoRAUSCH | Festival für Design und Nachhaltigkeit 7.-14.10.2012

Vom 7. bis 14. Oktober 2012 findet in Köln das fünfte ökoRAUSCH Festival für Design und Nachhaltigkeit statt. Auf dem Symposium am 8. Oktober werde ich einen interaktiven Workshop zum Thema „Psychologie des Wandels“ anbieten, in dem es um Grundlagen der Umweltpsychologie geht. In der Vorbereitung des Workshops versuche ich mir vorzustellen, welche Aspekte davon für Menschen in Kreativberufen besonders interessant sind – Anregungen, Themenvorschläge und Fragen dazu sind mir immer herzlich willkommen!

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Umweltpsychologie

Wie können wir uns alle zu mehr Energiesparen motivieren? Zu umweltfreundlichem Mobilitätsverhalten, zu sog. „nachhaltigem Konsum“ oder zu Mülltrennung und -vermeidung? Wie wirkt der Mensch auf die Umwelt ein?

Die Umweltpsychologie gibt erste Antworten und Erklärungsansätze auf diese Fragen. Sie ist eine Teildisziplin der Psychologie und erforscht die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt. Dabei fragt sie nicht nur, welche Konsequenzen menschliches Fühlen, Denken und Handeln auf unsere natürliche Umwelt hat, sondern auch wie Umweltveränderungen sich wiederum auf menschliches Erleben und Leben auswirken.

Die Zeitschrift für Umweltpsychologie ist dabei eines der wichtigsten Kommunikationsmedien und die Initiative Psychologie im Umweltschutz (IPU e.V.) eines der größten Netzwerke aktiver Umweltpsychologinnen und -psychologen. Empfehlenswert sind außerdem das Portal umweltpsychologie.de,  das Informationen zu aktuellen umweltpsychologischen Forschungsprojekten enthält und die Dokumentation der  Vortragsreihe der IPU in Berlin: “Psych Up! Wie kann die Psychologie zu nachhaltiger Entwicklung beitragen?” (im Sommersemester 2012, Videos und Folien online verfügbar).

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Der Transformationskongress im Juni

Der Transformationskongress von DGB, EKD und Brot für die Welt, am 8. und 9. Juni in Berlin.

Die studentisch organisierte umweltpsychologische Vortragsreihe “Psych Up! Wie kann die Psychologie zu nachhaltiger Entwicklung beitragen?” am 19. Juni um 18:30 Uhr im Kinosaal der HU Berlin, Unter den Linden 6, mit Dr. Martin Beckenkamp (Max-Planck Institut for Research on Collective Goods, Bonn). Thema: „Ich allein kann doch nichts ändern“ – Soziale Dilemmata im Umweltschutz.

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Ökologischer und fairer Konsum- PsychUp! Vortrag im Mai + Dokumentation

Die studentisch organisierte umweltpsychologische Vortragsreihe „Psych Up! Wie kann die Psychologie zu nachhaltiger Entwicklung beitragen?“ am 8. Mai um 18:30 Uhr im Kinosaal der HU Berlin, Unter den Linden 6, mit Prof. Dr. Ellen Matthies (Uni Magdeburg). Thema: „Konsum? Ökologisch und fair! – Wege vom Wissen zum Handeln“.

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Psych Up! im April…

Die studentisch organisierte umweltpsychologische Vortragsreihe „Psych Up! Wie kann die Psychologie zu nachhaltiger Entwicklung beitragen?“ am 24. April um 18:30 Uhr im Kinosaal der HU Berlin, Unter den Linden 6, mit Prof. Dr. Peter Schmuck (Uni Göttingen).

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