Umweltpsychologie

Wie können wir uns alle zu mehr Energiesparen motivieren? Zu umweltfreundlichem Mobilitätsverhalten, zu sog. „nachhaltigem Konsum“ oder zu Mülltrennung und -vermeidung? Wie wirkt der Mensch auf die Umwelt ein?

Die Umweltpsychologie gibt erste Antworten und Erklärungsansätze auf diese Fragen. Sie ist eine Teildisziplin der Psychologie und erforscht die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt. Dabei fragt sie nicht nur, welche Konsequenzen menschliches Fühlen, Denken und Handeln auf unsere natürliche Umwelt hat, sondern auch wie Umweltveränderungen sich wiederum auf menschliches Erleben und Leben auswirken.

Die Zeitschrift für Umweltpsychologie ist dabei eines der wichtigsten Kommunikationsmedien und die Initiative Psychologie im Umweltschutz (IPU e.V.) eines der größten Netzwerke aktiver Umweltpsychologinnen und -psychologen. Empfehlenswert sind außerdem das Portal umweltpsychologie.de,  das Informationen zu aktuellen umweltpsychologischen Forschungsprojekten enthält und die Dokumentation der  Vortragsreihe der IPU in Berlin: “Psych Up! Wie kann die Psychologie zu nachhaltiger Entwicklung beitragen?” (im Sommersemester 2012, Videos und Folien online verfügbar).

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3 Kommentare

Eingeordnet unter Umweltpsychologie

3 Antworten zu “Umweltpsychologie

  1. Ich glaube, dass Umweltbewusstsein erst dann massenfähig wird, wenn es das einzig logische Produkt der alltäglichen Überlegungen wird. Mit dem mahnenden Finger zu wedeln bringt auf die lange Frist gesehen nichts. Es setzt sich nur das durch, was dem Menschen einen direkten Nutzen verschafft! Zum Beispiel Energie sparen ohne Verzicht. 😉

  2. Dass der erhobene Zeigefinger nur bedingt geeignet ist, tatsächlich gesellschaftliche Veränderungen zu bewirken, da sind wir uns einig, das freut mich! Sonst bräuchten wir ja keine Umweltpsychologie 😉 die genauer, erforscht, WIE wir uns alle dazu motivieren können.
    Kastner, Matthies und Willenberg (2001) zeigen zum Beispiel in ihrer wissenschaftlichen Studie, dass ein sog. „Gewinn-Framing“ eine höhere Investitionsbereitschft privater Verbraucher in solarthermische Anlagen bewirkt als ein konventionelles Spar-Framing.

  3. Gut, dass sich da so viele Menschen mit beschäftigen. Die einzig langfristige Lösung ist, dass der Austausch einer Glühbirne mit einer Energie sparenden Alternative (welcher Form auch immer) nicht nur der Ersparnis wegen und der Umwelt zu liebe getan wird, sondern weil die Sparleuchte einfach besser ist (schöneres Licht, länger haltbar, preislich attraktiv). Auf der Ebene ist noch viel Luft nach oben!

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